SP-System

Die Spiralstabilisation nach Dr. Richard Smisek ist eine Bewegungslehre, bei der die Spiralmuskelketten gedehnt, mobilisiert und gekräftigt werden.

Falsche Bewegungsmuster

Durch das viele Sitzen/Liegen und weniger Stehen/Gehen verändert sich der Muskelapparat. Einige Muskeln verkürzen sich dauerhaft und andere sind überdehnt. Es entsteht ein Ungleichgewicht im Muskelapparat. Der Körper kann dies einige Zeit kompensatorisch verarbeiten, aber irgendwann kommen dann doch die Rückenschmerzen, Gelenksbeschwerden, das Unwohlsein, Verkrümmung der Wirbelsäule und im schlimmsten Fall eine Bandscheibenvorwölbung oder der Bandscheibenvorfall.

Was passiert genauer

Die Kursstunde setzt sich wie folgt zusammen:

  1. Kurzes Kennenlernen, Aufklärungsrunde zum Thema Smisek, Spiralmuskelgruppen, Atmung und 2 Übungen (erste Std).
  2. Zu jedem Kurstermin gibt es Übungen, die individuell an jeden angepasst werden.
  3. Am Ende der 6 Termine haben Sie ein Repertoire von mind. 12 Übungen.
  4. Der Schweregrad kann individuell angepasst werden.
  5. Während der Stunde korrigiere ich jeden Einzelnen nach Bedarf.
  6. Automatisieren der Abläufe:
    Durch das ständige Wiederholen der einzelnen Übungen festigt sich das Verständnis und die neuronale-muskuläre Umprogrammierung kann stattfinden.

Vertikale Muskeln

Die vertikalen Muskeln (siehe Bild) ziehen unser System zusammen, wenn sie verkürzt sind. Insbesondere der Rückenstrecker drückt in seiner Gesamtheit oder mit seinen Anteilen die einzelnen Wirbelkörper zusammen. Die Bandscheiben müssen somit täglich einen hohen Druck aushalten. Die Wirbelsäule kann sich in seiner Statik verändern und die natürliche S-Form ist nicht mehr gewährleistet. Seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, Hohlkreuz, Bandscheibenvorwölbung bis hin zum Bandscheibenvorfall könnten sich beispielsweise einstellen. Dies passiert auf langer Zeit, aber wenn der Körper das nicht mehr kompensieren kann, kommt der Schmerz sehr plötzlich.

Deswegen macht es wenig Sinn, nur Muskelaufbau am Rücken zu betreiben. Die Muskeln sind in der Regel trainiert. Welche Muskeln nicht trainiert sind, sind die Bauchmuskeln und die Gesäßmuskeln.

Daher gilt grob:

  • Rückenstrecker, Hüftbeuger, Brustmuskeln dehnen, lockern, wieder entspannen können
  • Bauchmuskeln und Gesäßmuskeln trainieren
  • Vertikale Muskeln neigen zu Verspannungen

Spiralmuskelketten

Werden aber die Spiralmuskelketten trainiert, können diese den Körper natürlich liften. Die Spiralmuskeln sind Gruppen von verschiedenen Muskeln, die zusammen wie eine Spirale um den Körper liegen. Sind diese verkürzt und verhärtet, drücken sie das System zusammen. Werden sie aber gedehnt, mobilisiert und stabilisiert, können sie sich wieder aufrichten und können Druck auf Wirbelkörper, Gelenke und anderen Strukturen minimieren. Ausserdem, wenn die vertikalen Muskelketten verkürzt sind und sich nicht mehr vollständig entspannen können, drücken sie die Spiralmuskelketten zusammen.
Durch unseren Alltag neigen Spiralmuskeln zu Verkürzungen, wenn sie nicht trainiert werden.

Wenn Sie Folgendes gerne trainieren möchten, dann ist die Technik „Spiralstabilisation nach Dr. Richard Smisek“ genau das richtige für Sie:

  1. Stabilisierung und Mobilisierung der Wirbelsäule durch dynamische Bewegungsmuster
  2. Abgeschwächte Muskulatur kräftigen
  3. Verkürzte Muskeln dehnen
  4. Entspannung der verhärteten Muskeln und Muskelgruppen
  5. Raus aus Ihren alten Bewegungsmustern
  6. neue Bewegungskoordination erlernen

Transformation

Der Körper wird sich dank der Übungen und des täglichen Trainings zum positiven verändern. Besonders Bauchmuskeln und Gesäßmuskeln werden gekräftigt, mobilisiert und gedehnt. Rückenstrecker, Hüftbeuger lernen sich wieder zu entspannen, die Verkürzung und die Verhärtung kann zurück gehen. Da man von Kopf bis Fuß eine Auswirkung spürt, werden sehr viele Muskeln neu programmiert. Dies geht nicht von heut auf morgen. Daher sollten Sie  erst einmal täglich trainieren.